BERATUNG / COACHING


"Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll." Lichtenberg

Stress gehört für die meisten Menschen zum Alltag, für manche kann er sogar das „Salz in der Suppe“ sein. Wird er als überfordernd empfunden fühlen wir uns machtlos. Häufig suchen wir die Ursachen dann ausschließlich in der äußeren Umwelt, z.B. den Leistungsanforderungen im Job oder dem verständnislosen Partner.

Neben diesen Faktoren spielt jedoch das innere Stresserleben meist eine bedeutendere Rolle. „Gut“ ist meist "nicht gut genug“? „Nein“ sagen fällt mir oft schwer? Sich einmal mit solchen Fragen zu konfrontieren kann helfen, wieder Einfluss zu nehmen und zu alternativen stresslösenden Verhaltensmöglichkeiten zu gelangen.


WAS BEDEUTET PSYCHOLOGISCHE BERATUNG?

In Abgrenzung zur Psychotherapie kann Psychologische Beratung bei der Aufarbeitung und Bewältigung von seelischen Problemen oder psychosozialen Konflikten außerhalb der Heilkunde hilfreich sein. So können z.B. ein adäquaterer Umgang mit beruflichem Stress, ständiger Ärger mit einem Kollegen oder ein familiäres Problem Gegenstand einer Psychologischen Beratung sein. Unter aktiver Mitarbeit des Klienten werden gemeinsam neue individuelle Lösungswege erarbeitet.


WAS BEDEUTET COACHING?

Coaching befasst sich wie Psychologische Beratung nicht mit Heilungsprozessen sondern unterstützt - als Hilfe zur Selbsthilfe - bei Veränderungs- und Entwicklungswünschen. Ressourcenorientiert und ausgehend vom Hier und Jetzt können im Coaching neue Kompetenzen erlernt und neue Perspektiven und Ziele entwickelt werden, beispielsweise hinsichtlich eines effektiveren Stressmanagements oder der Suche nach mehr Sinn.


MEINE BERATUNGS- UND COACHING-SCHWERPUNKTE

Burnout-Beratung/Prävention, Stressbewältigung, Konflikte in sozialen Beziehungen, z.B. am Arbeitsplatz, mit dem Partner, der Familie, Selbstwertprobleme, Lebensumbrüche/Neuorientierung, Sinnfragen, Entscheidungen, Unterstützung von Angehörigen

WAS IST STRESS?

Stress (lat. stringere: anspannen) beschreibt eine Reaktion vielfältiger physiologischer Anpassungen an innere und äußere Reize (Stressoren). Als überlebensnotwendige Reaktion macht der Organismus - wie in Urzeiten - mobil für „Angriff“ oder „Flucht“.

Aber Stress ist nicht gleich Stress. Man unterscheidet negativen Dysstress, z.B. Zeitdruck, Versagensängste oder Mobbing am Arbeitsplatz von positivem Eustress, z.B. Vorfreude auf ein bevorstehendes Ereignis oder das Gefühl des Verliebtseins. Bei letzterem werden neben Stresshormonen auch Glückshormone freigesetzt, die die Leistungsfähigkeit des Organismus positiv beeinflussen und nicht langfristig schaden.

 

Welcher Reiz wie wahrgenommen und verarbeitet wird, ist jedoch hochindividuell. Was den einen Menschen stark belastet, beflügelt einen anderen zu Höchstleistungen. Dies ist nicht zu bewerten sondern es gilt, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen und zu achten. Die kurzfristige Stressreaktion des Organismus ist an sich nicht gesundheitsschädlich, aber auch hier ist das Maß entscheidend. Zu häufige und langanhaltende Stressreaktionen können die Tätigkeit des Immunsystems schwächen und das Risiko von Schlafproblemen, Konzentrationsmangel und anderen Erkrankungen erhöhen.